Orquesta de Tango "El Despiole"


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Orquesta de Tango El Despiole

Wir sind ein wenig stolz auf unsere Entdeckung. Durch Maria Galo, die uns erstmalig zum Sommerfestival 2013 besuchte, kam der Kontakt zustande. Das junge Orchester um den Maestro Orlando Dibelo spielte sich zum Sommerfestival 2014 in die Herzen unserer Gäste. Die ungeheure Spielfreude zog alle in den Bann. Zum ersten Mal spielte ein Orchester in Tandas mit Cortinas, spielte klassische, einige moderne und auch eigene Kompositionen, wie den wunderschönen Vals "Michelle".

2016 brachte El Despiole eine erste, viel beachtete CD heraus. Wir freuen uns sehr, daß wir unseren Tangofreunden dieses außergewöhnliche Orchester zum 2. mal präsentieren können und sind uns sicher, daß es ein wirklich grandioser Ballabend wird.



Orlando Dibelo, Bandoneon

Orlando Dibelo zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten argentinischen Bandoneonisten seiner Generation. Mit dem Bandoneon begann er in Buenos Aires im Alter von neun Jahren bei Eduardo Carpini. Die musikalische Ausbildung bei Carlos García und Calisto Sallago schlossen sich an. Die ersten Auftritte mit dem „Cuarteto de Tango de la Vieja Guardia“ u.a. mit dem Sohn Roberto Firpos schlossen sich an. Ein weiterer Meilenstein war der Sieg in einem bedeutendem Tangowettbewerb des argentinischen TV-Kanal 13 “Nace una estrella“ ein Duett mit dem renommierten Bandoneonisten Juan José Mossalini, "Adios Nonino". Astor Piazzolla selbst schrieb eine lobende Rezension für die Interpretation seines berühmten Tango im Wettbewerb und gratulierte dem jungen Künstler.

Im Laufe seiner umfangreichen Karriere hatte er eine intensive internationale Konzerttätigkeit als    Tango -  Bandoneonist. In Argentinien tourte er u. a. als Solist und Mitglied des renommierten Orchesters José Basso. Er spielte mit berühmten Tango Interpreten wie Amelita Baltar, María Graña, Jorge Casal, Chiqui Pereyra, Silvia del Rio, Alberto Podesta, Alfredo Beluzzi und Hector de Rosas, war regelmäßig Gast der Kanäle 7,9 und 11 im argentinische Fernsehen.

Im Jahr 2001 ließ er sich in Spanien nieder, wo er Teil des Sinfonieorchesters von Teneriffa ist. Er spielt in Gruppen wie Rayuela Tango Tango, Tango Ibertango und dem Art Ensemble.Er war Teilnehmer unzähliger Musikfestivals in Spanien und in Ländern wie Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und Estland. Von 2003 bis 2008 war er musikalischer Leiter des renommierten National Festival des Tangos der Stadt Alcantarilla, Murcia. Er war der Gründer und musikalischer Leiter des Tango Quintett „Fueye“.

Erst vor Kurzem erhielt er die Auszeichnung „Cavaion d'Oro“ in Italien als Anerkennung seiner Karriere und seinem Beitrag zur internationalen Verbreitung des Tango. Seine musikalische Karriere erscheint in dem Buch „Der Tango und seine Protagonisten“, geschrieben von Héctor Romay.

     

Der Bandoneonist Rocco Boness (Cuarteto SolTang), der Orlando Dibelo während unseres Sommerfestivals 2014 kennenlernte und zusammen mit El Despiole das Konzert in der Stiftskirche spielte: „Es ist für mich eine große Ehre, mit diesem wunderbaren Künstler zu musizieren. Ich verneige mich vor Ihm und seinem Lebenswerk.“



Maria Galo, Piano

Maria Galo studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Malaga und am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt (Österreich). Sie war u. a. Schülerin bei Ralf Heiber, Stanislav Tichonow, Ángel Sanzo, Claudio Martínez Mehner, Emanuel Krasovsky, Jean Phillipe Collard, Ana Guijarro, Luca Chiantore, Vladimir Ashkenazy und Ángel Gago.

Mit 19 Jahren begann sie Tango Argentino als Tanz zu lernen. Das tiefe Interesse an dieser Musik und ihre Interpretation beeinflußt entscheident ihren Werdegang als Pianistin. Sie studiert die Musik Piazzollas und ist Bestandteil verschiedener Kammermusikensembles.

  

Ihr Tanz wurde stark beeinflußt durch Unterricht u.a. bei Nora Fontana und Marcelo Salazar, Irina Mirosnichenko, Ezequiel Herrera und Maria Antonieta Tuozzo, Gastón Godoy und Laura Atienza, Milton Hoffman und Romina Godoy, Hermanos Macana, Gaspar Godoy und Carla Mazzolini, Alejandra Mantiñán und Leandro Palou, Alejandra Baldaque und Fernando Jorge, Alejandra Sabena, Sophie Martínez, Mariano Otero, Michelle und Joachim Dieticker Marsidi und Diego Riemer und Natalia Rivé. In ihrer musikalischen Ausbildung im Tango bekommt Sie Unterstützung und Ratschläge von Lila Horovitz, Juan Esteban Cuacci und Orlando Dibelo.




Javier Hacha, violín

Er begann seine Ausbildung mit Cristina Pérez, Geigerin des Royal Sevilla Symphony Orchestra und später am Conservatoire de Sevilla. Er erhält Unterricht  bei David López, und in Meisterklassen wie Vartan Manoogian, Barry Sargent und Břetislav Novotný. Durch ein Stipendium erweitert er seine Ausbildung für zwei Jahre an der Akademie für Alte Musik an der Universität von Salamanca mit Angel Sampedro, Pedro Gandía, Enrico Gatti, Simon Standage und Jaap Ter Linden. Er ist Teil  verschiedener Musikgruppen gewesen, mit dem er ein Repertoire von Kammermusik bis zum symphonischen Bereich erfüllt.

Im Jahr 2012 traf er den argentinischen Tänzer Gaston Godoy, der ihm zum Tangotanz bringt und in Kontakt mit anderen Musikern des Genres, einschließlich des Meisters Orlando Dibelo. Seitdem konzentriert sich seine künstlerische Tätigkeit in der Interpretation des Tango.

  

Tanzunterricht im Tango hat er u.a. bei Gastón Godoy und Laura Atienza, Alejandra Mantiñán und Leandro Palou, Gaspar Godoy und Carla Mazzolini, Sophie Martínez, Sebastián Ovejero und Marie Quilly, Fabián Peralta und Josefina Bermúdez und Christian Márquez und Virginia Gómez.




Paloma Tascónviolín

Sie studierte Violine an der Hochschule für Musik Manuel Castillo in Sevilla. Zur gleichen Zeit nimmt sie an den Meisterklassen der Violinisten des Royal Sevilla Symphony Orchestra, David López und Gallina Genkina teil. Seit 2012 nimmt sie Tango-Unterricht, da ihr Interesse sowohl im Tanz wie auch in der Musik liegt. Orlando Dibelo war es, der sie in die Stile des Tango argentino einführte.               Paloma nahm Tanzunterricht bei Alejandra Mantiñán und Leandro Palou, Gaspar Godoy und Carla Mazzolini, Gastón Godoy und Laura Atienza, Sophie Martinez und Sebastián Ovejero und Marie Quilly.



Javier Delgado, Bass

Er begann seine akademische Ausbildung mit Vicente Fuertes, Bassist der Royal Sevilla Symphony Orchestra und später an der Akademie der Orchesterstudien der Barenboim-Said-Stiftung, Manfred Pernutz, Solist mit dem Orchester der Staatskapelle Berlin, während er mit zahlreichen klassischen Musikgruppen zusammenarbeitet, darunter das Jugendorchester von Andalusien, wo er mit Regisseuren Gloria Isabel Ramos, Michael Thomas und Diego Masson gearbeitet hat.

  

Im Bereich des Jazz vervollkommnet er sein Studium in Seminaren mit Lehrern wie Ray Drummond, Jerry Bergonzi, Barry Harris, Dave Santoro, Dave Phillips, Ben Street, Perico Sambeat und Paul Wertico. Er arbeitete unter vielen anderen Musikern, mit Melker Isaksson, Paul Stocker, Harris Eisenstadt, Pedro Cortejosa, Arturo Serra Angel Rubio, Antonio Ximénez oder Norman Hogues, mit verschiedenen Formationen in Jazz-Festivals im Vereinigten Königreich, Portugal, Frankreich, Belgien und Marokko. Er hat an der Hochschule für Musik der Moderne und Jazz an der Universität von Cadiz und Jazz Seminaren und Utrera Isla Cristina unterrichtet.  Er ist auch contrabajista in der Andalucía Big Band.